Für den Tisch, der jeden Tag gedeckt wird, weben wir in Neukirch dieses Halbleinen. Der Stoff verbindet Leinen mit Baumwolle in Leinwandbindung und kommt in klarem Weiß. Baumwolle macht das Gewebe weicher, Leinen gibt ihm Festigkeit und den trockenen Griff.
Der Flachsanteil stammt aus europäischem Anbau. Halbleinen lässt sich leicht bügeln und liegt nach dem Auflegen schnell glatt. Wasser nimmt der Stoff rasch auf, ein nasser Ring vom Glas trocknet, ohne Rand zu hinterlassen. Wer den Unterschied zum reinen Leinen sehen will, legt beide Stoffmuster nebeneinander auf den Tisch.
Zugeschnitten und gesäumt wird im selben Haus: schmaler Saum mit Briefecken, Rahmensaum oder Rahmensaum mit Hohlsaum, den unsere Näherei von Hand arbeitet. Auf Wunsch kommt ein Monogramm dazu.
Weiß ist bei diesem Tuch als Alltagsfarbe gedacht. Die Wäsche bei 60 °C nimmt Tomatensoße und Kakao mit, und das Gewebe hält diesen Rhythmus aus. Auch das Bügeleisen hat leichtes Spiel, der Baumwollanteil lässt die Fläche schnell glatt werden.
Mittags sitzen die Kinder am Tisch, und unter den Tellern liegt das weiße Tuch. Abends wird es ausgeschüttelt und liegt wieder gerade. Hausaufgabenhefte, Malstifte und Teller wechseln sich darauf ab.
Gewebt wird bei uns seit 1905 in Neukirch in der Oberlausitz. Die vierte Generation der Familie führt Weberei und Näherei unter einem Dach.
Sechs Größen von 80 × 80 bis 130 × 240 cm fertigen wir nach Bestelleingang. Die Servietten aus Halbleinen und der Tischläufer in Weiß gehören zur selben Qualität. Für die lange Tafel reicht die Größe 130 × 240 cm. Wer reines Leinen vergleichen will, findet es bei den Tischdecken aus Leinen.


















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