Auf dem Jacquard-Webstuhl in Neukirch entsteht dieser Leinendamast mit dem Motiv Röschen als Meterware. Die Bahn misst rund 150 cm in der Breite und wiegt 220 g/m², gewebt in Atlasbindung aus 100 % Leinen. Neun Farben führen wir, von Natur und Cremeweiß über Hellblau, Altblau, Blau, Salbei und Gold bis Rot und Schwarz. Verkauft wird pro Laufmeter.
Der Flachs stammt aus europäischem Anbau. Damast trägt sein Muster in der Bindung. Die Blüten liegen matt im glänzenden Grund und treten je nach Blickwinkel hervor oder zurück. Auf der Rückseite erscheint dasselbe Motiv mit vertauschtem Glanz, matt wird glänzend und glänzend matt.
Gewebt wird jede Bahn auf unseren eigenen Jacquard-Maschinen, in derselben Halle wie die fertige Tischwäsche. Nach dem Weben wird geprüft, danach von der Rolle geschnitten. Wenige Häuser in Deutschland stellen Leinendamast noch selbst her.
Beim Nähen mit Damast lohnen sich eine feine Nadel und ein gerader Zuschnitt entlang des Fadenlaufs. Wer Servietten zuschneidet, achtet darauf, dass das Motiv mittig sitzt. Für den Krumpf beim ersten Waschen rechnen Sie 3 bis 6 % Zugabe ein.
Zur alten Damastdecke im Schrank fehlen die passenden Servietten. Aus demselben Gewebe entstehen sie jetzt am eigenen Nähtisch, sechs Stück aus einem Meter Bahn.
Seit 1905 webt unsere Familie in der Oberlausitz, Damast gehört seit den ersten Jahren dazu. Die vierte Generation führt Weberei und Näherei in Neukirch.
Bestellbar ist die Ware ab einem Laufmeter. Fertig genäht gibt es dasselbe Motiv als Damasttischdecke und als Servietten. Ein Stoffmuster zeigt Glanz und Farbe im Original. Genäht wird daraus Tisch- und Bettwäsche, keine Bekleidung.



















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